Behalte deine Lebensenergie und blocke den Burnout

Lebensenergie ist Geschenk

Gehe achtsam damit um


Lebensenergie

Heute findet wieder eine Stilblüte aus meiner Story-Box zu Dir.
Es geht um Lebensenergie und dieses Bild möchte ich heute mit Dir teilen.

Als Mensch und auch jedes andere Lebewesen, bekommt bei Geburt 2 Energietanks zur Seite gestellt. Im einen Tank befindet sich die Lebensenergie, die unaufhörlich Tag für Tag ein paar Tropfen verliert. Das ist nicht zu ändern, denn schließlich werden wir älter und wenn der Tank eines Tages leer ist, werden wir aus diesem Leben gehen.

Der andere Tank, den Du mitbekommen hast, enthält ebenfalls Lebensenergie. Doch im Gegensatz zum ersten Tank fließt mal mehr mal weniger Energie aus diesem ab und er lässt sich zu einem gewissen Grad auch wieder auffüllen.

Es gibt Menschen und Situationen in unserem Leben, die uns Kraft und Energie „rauben“. Es sind die Begegnungen, die mich früher ausgelaugt und irgendwie danach leer sein ließen. Müde von der Anstrengung in der Situation zu sein.


Balance halten – im Gleichgewicht sein

Es ist ein Gesetz des Gleichgewichts, dass wenn wir uns verausgabt haben, wir Ruhe benötigen, um zu regenerieren. Neue Kraft zu tanken, um wieder präsent und klar in unserem Leben zu stehen.

So fließt oft Energie ab, manchmal ungewollt und vor allem sehr unbewusst. Sicher kennst auch Du diese Situationen?

Anderseits kann ich aber auch selbst wieder dafür sorgen, dass neue Energie in meinen 2. Energietank kommt. Es liegt in meiner eigenen Verantwortung dafür zu sorgen, dass der 2. Tank sich nicht zu schnell leert und auch stetig wieder befüllt wird.

Mit Achtsamkeit, Waldbaden, Massage die ich mir gönne, Yoga, Kreatives Tun, gutes Essen, liebe Menschen an meiner Seite. In Gemeinschaft oder alleine, Hauptsache der Tank füllt sich wieder.

Und seit dem damaligen Burnout bin ich sehr viel bewusster, grenze mich besser ab und höre auf mich selbst. Abgrenzung ist sehr wichtig, denn viel zu oft verausgaben wir uns für andere Menschen, helfen, sind da, erledigen Dinge, um die wir gebeten werden. Halten schon fast zwanghaft Termine ein, aus lauter schlechtem Gewissen Ich-kann-doch-nicht-Nein-sagen.

Und der 2. Tank beginnt sich zu leeren…
Und wenn ich in meiner Kraft bin und dafür auch sorge, dass er sich wieder auffüllt, dann ist das alles auch kein Problem.

Zum Problem wird es, wenn der 2. Energietank immer leerer wird und keine Kraft für sich selbst bleibt. Ausgebrannt und leer bleiben wir irgendwann auf der Strecke.

Denn wenn ich merke, dass mir Energie „geraubt“ wird, habe ich meine Methoden, um das zu blockieren und für mich gut zu sorgen. Und je geübter und auch disziplinierter ich damit wurde, merkte ich, dass die Energieräuber immer weniger versuchten diese von mir „zu stehlen“.

Das ist auch meist gar kein böser Wille oder Vorsatz meiner Mitmenschen. Es passiert sehr unbewusst, doch inzwischen merke ich es sehr schnell, wenn meine Energie abfliesst.

Was raubt Dir Zeit & Energie?
Wie gehst Du mit deinen Energiereserven um?
Sind Dir diese „Energieräuber“ und „Zeitdiebe“ bewusst?
Und wie grenzt Du Dich ab?

Gerade in helfenden, therapeutischen und sozialen Berufen, ist das Helfersyndrom schwer verbreitet. Auch andere Berufsgruppen gibt es viele oder einfach die Persönlichkeit und Prägung durch die Eltern.
Geben und das oft bzw. fast immer. Gut, oft fließt dafür auch Dankbarkeit zurück. Doch nicht immer wiegt das den abfließenden Teil des 2. Energietanks wieder vollständig auf.

Wenn der Chef Überstunden fordert? Wenn der Nachbar noch dringend etwas braucht? Wenn die gute Freundin noch ihr Herz ausschütten mag? Wenn der Kollege noch Unterstützung braucht? Und gleichzeitig braucht auch noch die Familie, der Partner/in, Tochter, Schwester etc. gerade Aufmerksamtkeit? Und eigentlich ist dein Bedürfnis nur noch Ruhe & Stille?

Es gilt immer in den jeweiligen Situationen selbst abzuwägen, kann ich das gerade leisten und wie geht es mir danach? Bei Bedürfnissen innerhalb der Familie haben diese schon eine hohe Priorität bei mir, doch auch da geht nicht immer alles und zu jeder Zeit. Auch da gilt es abzuwägen, was geht oder was kostet mir zuviel meiner Kraft, meiner Lebensenergie?

Ich sagte mal zu einem Bekannten, dass mein Arbeitstag dann erledigt ist, wenn um 21 Uhr meine Tochter im Bett ist. Dann habe ich evtl. Zeit für mich selbst, wenn da nicht auch noch der Haushalt wartet. Er sah mich erstaunt an und sagte: „Aber Du hast doch schon um 16 Uhr Feierabend gehabt?!“ Der Begriff des Feierabends ist bei eine Mutter nicht das Ausstempeln in der Firma, sondern dann tatsächlich Feierabedn, wenn nichts mehr zu tun ist für andere.

Entscheide Du, wem und was Du deine Energie gibst und auch Du entscheidest, wie und mit was Du deine Energie wieder auffüllst.

Im Coaching stelle ich oft fest, dass meine Klienten sich nur sehr schwer oder gar nicht abgrenzen können. Aufopfernd übernehmen sie noch Zusatzaufgaben, Helfen wo und wie sie nur können. Oft hilft es mit dem Refraiming einen Blick darauf zu werfen, was sie eigentlich alles leisten. Diese ganzen erledigten Aufgaben mal als Ganzes zu betrachten. Und sie sind oft verblüfft, wieviel sie eigentlich leisten, wenn es Ihnen bewusst wird. Es ist nicht immer nur die „Arbeit“, die fordert. Nein, es sind auch die vielen kleinen Zusatzaufgaben die wir noch so nebenher erledigen. Die Gefallen, die wir anderen Menschen noch machen, weil wir so gerne helfen wollen.

So ist mein Rat an Dich heute, achte auf deine Energie und sorge gut für Dich.

Auch ein Nein.“ ist ein ganzer Satz. *zwinker*

Doch es will gelernt sein, das Nein-Sagen.
Ich helfe Dir gerne dabei, es herauszufinden, wie Du gut für Dich sorgen kannst.

Ich biete laufend Veranstaltungen zur Achtsamkeit & kreativen Workshops an und bei diesen Gelegenheiten tust Du Dir selbst einen Gefallen.

Mit dem grünen Gespräch, Coaching und Energiearbeit & be-in-balance unterstütze ich Dich beim Füllen deines 2. Energietanks.


Ich freue mich auf Dich

Deine Sabine